Das Raspberry Pi macht bekanntlich vieles mit und neben Android 4.0 Ice Cream Sandwich hat es nun auch das auf HTML5 und Javascript basierende Firefox OS auf die schwachbrüstige Hardware des Raspberry geschafft beziehungsweise auf die eingestöpselte Speicherkarte. Bei durchschnittlich 20 Frames pro Sekunde im Homescreen kann man nur spekulieren, ob die Hardwarelimitierung durchschlägt und einfach nicht mehr möglich ist oder es an der sehr frühen Version von Firefox OS liegt. Vermutlich aber addieren sich beide Faktoren auf, sodass es nicht verwunderlich ist, dass ein wenig die Smoothness fehlt. Verantwortlich für die Portierung ist übrigens Oleg Romashin, seines Zeichens Ingenieur bei Nokia, welcher Firefox OS bereits auf das Nokia N9 befördert hatte. Wer möchte kann seit letztem Monat Firefox OS auch auf einem handelsüblichen Rechner mit Firefox Nightly antesten, zumindest sofern man etwas Konfigurationsaufwand nicht scheut. Hier noch der Downloadlink für das Raspberry Pi.
Quelle: Mozilla Links
Was würdet ihr davon halten, wenn ein Youtube Video zweimal so schnell laden oder bei gleicher Ladedauer eine doppelt so hohe Qualität aufweisen würde? Ziemlich viel vermutlich. Nun hat sich in Stockholm die Moving Picture Experts Group -den meisten vermutlich geläufiger unter der Bezeichnung MPEG– zusammengefunden, um über einen neuen, verbesserten Videostandard zu debattieren. Dieser soll gegenüber dem jetzigen Format H.264/AVC (auch bekannt unter der Bezeichnung MPEG-4 AVC) eine doppelt so hohe Kompressionsrate aufweisen und damit etwa die Hälfte weniger Speicher beziehungsweise Traffic verbrauchen. Das wäre gewaltig und würde nicht zuletzt den Mobilfunknutzer mit monatlich begrenztem Datenvolumen hoch erfreuen. Laut dem Vorsitzenden, der schwedischen MPEG Delegation Per Fröjd könnte der neue Videostandard HEVC bereits 2013 erstmalig kommerziell eingesetzt werden.