Apple iPhone SMS Spoofing: SMS Sicherheitslücke in allen iOS Versionen bis zu iOS 6 (Beta 4)

Unlängst wurde eine Sicherheitslücke in allen bestehenden iOS Versionen bis hoch zur letzten Beta von iOS 6 ausfindig gemacht. Diese beinhaltet, dass sich der Absender einer SMS als jemand anderes ausgeben kann, als er tatsächlich ist. Sprich, die vordergründige Nummer kann zwar durchaus, die der Bank, Freundin, Oma sein, doch geht die von euch verschickte Antwort-SMS an eine gänzlich andere Nummer. Damit wäre Phishing Tür und Tor geöffnet. Aber alles halb so wild!

Code kann nämlich nicht ausgeführt werden, sodass es einem potentiellen Angreifer nicht möglich ist die Kontrolle über das iPhone zu erhalten oder ähnlichen, ungleich schwereren Unfug anzustellen. Sprich, mehr als ne SMS á la „Sicherheitsupdate. Nennen Sie uns umgehend Ihre Onlinebanking PIN. LG Ihre Bank.“ oder Nachrichten mit ähnlichem Inhalt können nicht kommen. Das heißt aber auch Augen auf, wem ihr was antwortet. Wer noch etwas mehr Hintergrundwissen zum technischen Aspekt haben möchte, kann einen Blick in den pod2g iOS Blog werfen, wessen Betreiber die Sicherheitlücke aufgedeckt hat und die Apple Entwickler nun dazu auffordert diese Lücke schnellstmöglich zu beseitigen.

TextMate 2 wird Open Source, Smultron kostet in Version 4

TextMate ist ein relativ bekannter Texteditor unter MacOS, der sich bereits seit 2004 in der Entwicklung befindet. Version 2, des Texteditors wurde 2011 veröffentlicht und befindet sich immernoch in der Alpha. TextMate zeichnet sich vor allen durch einen riesigen Funktionsumfang aus. Zusätzlich kann TextMate durch diverse Themes und Plugins erweitert werden. Nun hat Macro Mates den Source Code von TextMate veröffentlicht und den Texteditor unter die General Public License gestellt, damit jeder selbst am Editor herumfuhrwerken kann.

Wer jedoch schlicht auf der Suche nach einem einfachen, unkomplizierten Texteditor unter Mac OS ist, kann sich auch mal Smultron anschauen, welcher mittlerweile bereits in Version 4 angekommen ist und nunmehr eine Kleinigkeit kostet. Wer sich die 3,99€ sparen möchte oder grundsätzlich erstmal einen Vorgeschmack erhalten will, kann sich mal die kostenlose Beta (3.6beta1) von Smultron reinziehen. Diese funktioniert auch unter Mac OS X 10.8 Mountain Lion.

Enyo 2 frisch aus dem Beta Status: Mehr Inhalte für WebOS und Webgeräte

HP hat die Woche mitgeteilt, dass die zweite Version des Enyo Javascript Frameworks den Beta Status verlassen hat und somit nun in einer finalen Version -Enyo 2- vorliegt. Mittels Enyo 2 können auf Javascript-basierende Applikationen für Internetbrowser -z.B. Safari, Firefox, Chrome-, als auch mobile Geräte -iOS, Android- entwickelt werden und zwar mit ein und demselben Tool.

Nach dem Niedergang von WebOS, mitsamt der Palm Endgeräte wurde Enyo damals nicht gleich mit eingestampft, sondern als Open Source Projekt durch HP weitergeführt und später der regen Community unter der Apache Lizenz zur Verfügung gestellt. Da es sich um Javascript handelt, kann man die Applikationen natürlich auch im Browser ausführen lassen (Beispiele: Allgemein, Pirate Pig, Kontakte). So ist wohl auch der Ansporn der Enyo Community recht simpel in einem Satz zusammenzufassen: Eine App für alle Systeme, sei es iOS oder Android, Mac oder PC!

We see a web-centric future in which there aren’t iOS apps, Android apps, Mac apps and Windows apps – there are just apps: apps that let you access your content and get stuff done, wherever you happen to be, on whatever device is handy. (via)

Dropbox 1.4.0 – Mach dir das Leben und die Versionsnummerierung einfacher

Dropbox ist in der finalen version 1.4.0 erschienen und wer seit jeher auch die Beta Fassungen mitgenommen hat wird keine Überraschung erleben … direkter Bilderimport von Kamera und Handy, sowie die öffentliche Verlinkungsfunktion -man kann Zeug verlinken und mit anderen teilen, diese können jedoch nichts editieren- sind an Bord und betriebsbereit. *kein Surprise, kein Surprise*, also. Wer sich im Übrigen wundern sollte, warum nach der letzten Stable 1.2.52, sogleich V. 1.4.0 rausgefeuert wurde …

… wird enttäuscht sein, dass die Erklärung relativ unspannend ist, denn zukünftig sollen finale Versionen mit geraden Nummern und Beta Fassungen mit ungeraden Nummern veröffentlicht werden. „We decided to switch to even/odd version numbering. So odd number will be experimental, evens will be stable. That and 1.4.0 is a much nicer number than 1.3.45.“ (via) Anders ausgedrückt, nach der letzten finalen Version 1.2.52 wurde die Beta mit 1.3.xx fortgeführt, wobei dann logischerweise nun die finale Version 1.4.0 erschienen ist.

 

Alpha-Version von Firefox7!

Firefox soll mal wieder schneller, hübscher, Ressourcen-sparender und überhaupt noch toller werden. *gähhn* … Sorry. Die Entwicklung schreitet stetig voran und so kommen Version 6 als Beta und Version 7 in einer frühen Alpha auch fast simultan ans Licht der Öffentlichkeit. Natürlich lässt man sich nicht lumpen und schmeisst sogleich noch eine Vergleichsgrafik hinterher.


Oben zu sehen ist die alte Engine und unten die Neue. Dabei wurden verschiedene Benchmark Tests herangezogen, wie beispielsweise der WebVizBench. Die Verbesserung beziehen sich so vor allem auf eine Leistungssteigerung und auch mit Ressourcen soll zukünftig schonender umgegangen werden. Mehr Infos und die Download-Mirror auf Blog.mozilla.com

Firefox 7 als frühe Alpha erschienen!

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