Patentstreit: Englischer Richter outet sich als Apple Fanboy

Im Patentstreit zwischen Samsung und Apple, meinte nun der vorsitzende Richter, dass die Konsumenten vermutlich keine Schwierigkeiten hätten, das Samsung Galaxy Tablet von Apples iPad zu unterscheiden. (Ausser natürlich der Käufer wird just im Augenblick der Kaufentscheidug ungünstig von der Sonne geblendet und vergreift sich.) Bestandteil seiner Begründung war unter anderem, dass die Galaxy Tablets weniger auf Understatement und Einfachheit bedacht und -dramatische Pause- weniger cool seien, als das iPad. Nun hat Samsung die Verhandlung zwar gewonnen und Apple drei Wochen Zeit Berufung einzulegen und trotzdem bin ich mir noch unschlüssig, ob man hier überhaut von einem Gewinner sprechen kann.

Judge Colin Birss said, the Galaxy tablets “do not have the same understated and extreme simplicity which is possessed by the Apple design. […] They are not as cool.” (via)

*Seufz* Apples Intellectual Property in Gefahr: Das Galaxy Nexus ist wieder im Playstore

Patentstreit hier, Patentstreit da. Das Google Nexus wird aus dem Playstore genommen und 24 Stunden später heisst es dann, Kommando zurück und das Galaxy Nexus wird doch wieder verkauft, beziehungsweise zumindest als vorbestellbar angepriesen. Hintergrund: Apple hatte mehrere Patentverletzungen im Bereich der Sprach- und Suchsteuerung gesehen, die Google nun augenscheinlich beseitigt hat oder noch beseitigen wird. Zudem muss zukünftig allen Google Produkten eine kommentierte Fassung „Internationales Patentrecht“ beigelegt werden.

Quelle: All Things D

Zu viel Kleber: Apple lässt 39 Produkte von EPEAT Liste streichen

Apple hat unlängst gebeten, dass 39 ihrer Produkte, darunter das neue Macbook Pro mit Retina Display, aus der EPEAT Liste gestrichen werden sollen, da diese nicht mehr den Anforderungen entsprächen. Das EPEAT oder „Electronic Product Environmental Assessment Tool“ ist nichts anderes als eine Methode, die darüber eine Aussage trifft, ob ein Produkt relativ einfach wieder in seine verwendeten Urpsrungsmaterialien zurückzuführen ist und dieses anschließend zertifiziert oder eben nicht. Dafür muss das Produkt bestimmten Anforderungen entsprechen, unter anderem muss es einfach und mit herkömmlichen Werkzeug (Auslegungssache) auseinander zu bauen sein.

In order to meet the standards, recyclers need to be able to easily disassemble products, with common tools, to separate toxic components, like batteries. (via)

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Kleineres iPad als Antwort auf das Google Nexus Tablet

Was gestern als News auftauchte klingt wieder mal genau so, wie Apple neue Gerätschaften einführen würde. Alles etwas mysteriös und noch mehr Hoax, als Tatsachenbericht. Wurde seinerzeits noch das iPhone im Café  „verloren“, plauderte diesmal ein Mitarbeiter Apples -der unerkannt bleiben möchte- vermeintlich erste Details zu einem geplanten kleinen iPad Ableger aus. Das neue iPad soll so ein 7 bis 8 Zoll Display erhalten, welches jedoch nicht hochauflösenden darstellen soll. Zum Vergleich das iPad 3 bietet derzeit eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln bei 264 ppi und wird damit bei Apple als Retina Display gehandelt. Den ganzen Beitrag lesen >>

Apple drückt auf die (Klebe-)Tube und veröffentlicht Preise für den Akkutausch

Wenn selbst die findigen Tüftler bei ifixit.com den Akku im Gerät belassen, da sie Angst davor haben die Lithium-Ionen Einheiten zu zerstören beziehungsweise das dünne Flexkabel vom Touchpad abzureißen, hat Apple es wohl geschafft. Endlich haben sie einen haltbaren Kleber gefunden und der Anwender hat als Nebeneffekt kaum noch die Möglichkeit in Eigenregie den Akku zu wechseln. Die restlichen Komponenten wie Ram und SSD sind eh mittlerweile auf dem Board integriert oder Spezialteile, womit auch hier die Möglichkeit wegfällt selber aufzurüsten. Die einen störts, weil sie ihr Notebook bis zum Existus aufbrauchen und dementsprechend Ram und Festplattenkapazität womöglich erweitern möchten, die anderen zucken mit den Schultern und erfreuen sich an den nochmals kompakteren Außenmaßen, sowie der „Alles aus einem Guss“ Erscheinung. Auch letztere Ansicht ist durchaus vertretbar, wird aber dadurch erkauft, dass im Falle eines schlappen Akkus, pauschal 199€ fällig werden, „es sei denn, die Fehlfunktion oder die Kapazitätsverringerung sind auf einen Herstellungsfehler zurückzuführen. []“

Nebenbei, die UHU App ist wirklich super und bestimmt nicht nur für Leute gedacht, die im Kindergarten noch den Leim gegessen haben. Android | iOS